Digitalisierung des Handwerks in der DACH-Region

Anna Schwirten 21.05.2021

Die DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) ist eine der am weitesten entwickelten Regionen der Welt, was sich in einer starken Wirtschaft und einem hohen Lebensstandard widerspiegelt. Was bedeutet das für den Digitalisierungsgrad in den einzelnen Ländern?

Wir haben uns den deutschsprachigen Teil Europas in puncto Digitalisierung etwas genauer angeschaut und die drei Länder miteinander verglichen. Im folgenden Artikel erfahren Sie, wie es in Österreich, der Schweiz und Deutschland um die Digitalisierung generell, insbesondere aber um die Digitalisierung im Handwerk und in der Baubranche steht.

Bild: Digitalisierung im Handwerk
Digitalisierung im Handwerk - wie sieht es in Österreich und der Schweiz aus? | © Pxhere.com CC0

Inhalt

Ein Blick auf die Nachbarländer

Um den Stand hinsichtlich der Digitalisierung in Handwerk und Baubranche in Deutschland besser beurteilen zu können, schauen wir uns die deutschsprachigen Nachbarländer an. Aufgrund ähnlicher Bedingungen (Sprache, Rechts- und Steuersysteme, Bevölkerung, Industrie etc.) macht es Sinn, den Vergleich zu Österreich und der Schweiz zu ziehen. Wie steht es um die Digitalisierung in den beiden Nachbarländern? Was läuft gut und an welchen Stellen muss noch nachgebessert werden? Wir schauen genauer hin.

Bild: Flaggen von Deutschland, Österreich und der Schweiz
Deutschland, Schweiz, Österreich - ein Digitalisierungsvergleich © Clker-Free-Vector-Imsges / pixabay.com CC0

Status quo der Digitalisierung in Österreich

Sichtet man die wichtigsten Studien zur Digitalisierung in Österreich, wird deutlich, dass das Land im internationalen Vergleich eher hinterherhinkt. Die Digitalisierung ist in der österreichischen Wirtschaft noch nicht in vollem Umfang angekommen.

Es wird zwar viel hierzu geforscht, insbesondere in den Bereichen E-Commerce und Social-Media-Marketing ist Österreich aber in der Praxis unterdurchschnittlich vertreten. Allerdings gibt es starke Unterschiede zwischen den einzelnen Branchen. Während Handel und Industrie bezogen auf die Digitalisierung schon recht fortgeschritten sind, muss Österreich speziell in den Bereichen Handwerk, Baugewerbe und Dienstleistung noch viel aufholen.

Bild: Flagge von Österreich
Im weltweiten Vergleich muss Österreich noch aufholen © Pikist.com CC0

Die wichtigsten Studien für Österreich

Im Auftrag des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort hat das Institut für Höhere Studien (IHS) in Wien eine Studie zu den digitalen Kompetenzen von KMUs durchgeführt. Die Studie entstand vor der Covid-19-Pandemie, die Ergebnisse wurden im März 2020 veröffentlicht. Fasst man die Hauptergebnisse der Studie zusammen, zeigt sich, dass die meisten KMUs, insbesondere Betriebe, die traditionell viel persönlichen Kundenkontakt haben, kaum oder keinen Mehrwert durch den Einsatz digitaler Technologien sehen.

An vielen Stellen fehlt schlicht und einfach das Wissen über das Potenzial von Digitalisierungsmaßnahmen und traditionelle Unternehmen zweifeln an der Akzeptanz ihrer Kunden. Wenn Digitalisierung thematisiert wird, dann am ehesten in den Bereichen Kommunikation und Prozessvereinfachung. Generell sind österreichische KMUs aber sehr heterogen. Firmen, deren Führungskräfte über einen hohen Bildungsabschluss verfügen und eher jüngere Mitarbeiter beschäftigen, sind mehr für Digitalisierung aufgeschlossen als traditionelle KMUs, deren Führung und Mitarbeiter vergleichsweise älter sind.

Die KMU-Forschung Austria kommt zu ähnlichen Ergebnissen. Das unabhängige Forschungsinstitut veröffentlicht regelmäßig Forschungsergebnisse zu verschiedenen Themen, die KMUs betreffen. Schon seit längerem entwickeln die Forscher dort einen Digitalisierungsindex, demzufolge etwa zehn Prozent der KMUs zu den digitalen Nachzüglern gehören. Demgegenüber werden aber auch rund zehn Prozent der KMUs als Digitalisierungs-Vorreiter verortet. Hier zeigt sich wieder die starke Heterogenität innerhalb der kleinen und mittleren Unternehmen in Österreich. Innerhalb der Branchen sind Information, Consulting, Handel und Industrie - verglichen mit dem Dienstleistungssektor und dem Handwerk - in puncto Digitalisierung recht weit fortgeschritten. Ein weiteres Problem sieht die KMU-Forschung Austria in der schwer zugänglichen Förderung für Digitalisierungsmaßnahmen.

Das Handwerk ist noch skeptisch

Konkrete Angaben zur Digitalisierung im Handwerk finden sich neben den Studien der ISH und der KMU-Forschung Austria auch im Digital-Dossier Österreich aus dem Jahr 2019. Daraus geht hervor, dass KMUs aus Handwerk und Industrie am seltensten digitale Technologien verwenden, um ihre Service- oder Produktqualität zu verbessern. Die meisten österreichischen Handwerksunternehmen sehen keine oder kaum Vorteile in der Digitalisierung, da sie größtenteils bewährte Technologien nutzen und über die nötigen Prozesse verfügen. Viele haben außerdem Angst, dass durch die anhaltende Digitalisierung das „Spezielle“ ihrer Branche verloren geht. Allerdings sorgt die die Corona-Krise aktuell dafür, dass viele Handwerksbetriebe nun doch die Mehrwerte von digitalen Arbeitsprozessen erkennen.

Umdenken in der Baubranche

Die Baubranche ist neben dem Handwerk einer der noch am wenigsten digitalisierten Industriezweige in Österreich. Beide Bereiche sind eher traditionell eingestellt und befürchten neben dem Verlust von Stammkunden auch einen Beschäftigungsrückgang. Einer Studie der TU Wien zufolge wird das Bauwesen in Österreich bei der Digitalisierung von nahezu allen anderen Branchen abgehängt. Im Zuge der Corona-Pandemie sind diese Lücken bei vielen Unternehmen verstärkt deutlich geworden und langsam zeigt sich auch in der Bau- und Immobilienbranche ein Umdenken. Das lange Festhalten an analogem Arbeiten hat dazu geführt, dass die meisten Bauunternehmen in Österreich völlig unvorbereitet von der Krise getroffen wurden.

Beispiele für Digitalisierung im Handwerk

Einer der wenigen Handwerksbetriebe in Österreich, die sich erfolgreich an die Digitalisierung herangetraut haben, ist die Treppenmanufaktur Schachreiter mit ihren 25 Mitarbeitern in Oberösterreich. Der Inhaber in zweiter Generation führte ein Datenmanagementsystem ein, das Daten von Kunden- bis Produktionsdaten in einem System zusammenfasst, und konnte so entscheidende Prozesse effizienter gestalten. Außerdem investierte er in ein 3D-Lasergerät, mit dem sich Baufortschritte schneller erfassen und später in CAD-Programmen weiterverarbeiten lassen. Das funktioniert so gut, dass Schachreiter diesen Service nun auch als Dienstleistung für andere Firmen anbietet.

Ein weiteres Beispiel für gelungene Digitalisierung ist die Kunststoff-/Metalltechnik GmbH aus Niederösterreich. Der 150-köpfige Betrieb, der Werkstoffe aus Metall und Kunststoff produziert, hat schon früh in digitale Technologien investiert, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Da logistische und administrative Aufgaben sehr viel Zeit in Anspruch genommen haben, hat die Kunststoff-/Metalltechnik GmbH ihren kompletten Beschaffungsweg digitalisiert.

Durch den Einsatz eines digitalen Werkzeugautomaten, der selbstständig benötigte Werkzeuge erkennt und bestellt, wird eine Menge wertvolle Zeit eingespart. Als zweite Maßnahme wurden Arbeitspläne für Werkstücke, die früher auf Papier mit jedem Produkt ankamen, digitalisiert. Ein digitales System entscheidet jetzt automatisch über das Auslesen der entsprechenden Barcodes oder RFID-Chips, welche Maschinen in welcher Reihenfolge an einem bestimmten Werkstück arbeiten.

Status quo der Digitalisierung in der Schweiz

Allgemein betrachtet steht die Schweiz in puncto Digitalisierung im weltweiten Vergleich ganz gut da. Im IMD World Digital Competitiveness Ranking erzielte das Land in den letzten Jahren immer einen Platz auf den vorderen Rängen, so auch 2020. Eine Differenzierung zwischen den einzelnen Branchen wird hier jedoch nicht vorgenommen. Schaut man sich die Wirtschaftszweige getrennt voneinander an, zeigt sich ein ziemlich gemischtes Bild. Auch in der Schweiz gehören das Handwerk und die Baubranche zu den Bereichen, die am wenigsten digitalisiert sind, allerdings sind sie verglichen mit Österreich eher aufgeschlossen gegenüber digitalen Technologien.

Bild: Flagge der Schweiz
Die Schweiz ist in punkto Digitalisierung relativ weit © Pxhere.com CC0

Die wichtigsten Studien für die Schweiz

Aufschluss über die aktuelle Situation von Schweizer KMUs, differenziert in einzelne Branchen, bietet der KMU-Spiegel. Dieser wird jährlich vom Institut für Unternehmensführung der Fachhochschule St. Gallen verfasst und hatte 2019 den Schwerpunkt Digitalisierung. Unternehmen aus acht verschiedenen Branchen wurden befragt. Grundsätzliches Ergebnis des letzten KMU-Spiegels war, dass sehr viele KMUs mit der Digitalisierung begonnen haben, aber erst am Anfang stehen. Doch auch hier ist die Lage in den verschiedenen Wirtschaftszweigen unterschiedlich. An der Spitze der Digitalisierungswilligen stehen die IKT-Branche und der Produktions- sowie der Dienstleistungssektor, während Tourismus und Landwirtschaft eher im Mittelfeld liegen. Die Schweizer Baubranche sowie die Gesundheitsbranche und der Handel haben noch kaum in digitale Technologien investiert. Dennoch ist die Digitalisierung in der Schweiz branchenübergreifend schon weiter fortgeschritten als in Österreich.

Auch die Swiss IT Studie 2020, die zum wiederholten Mal vom Analystenhaus IDC in Zusammenarbeit mit der Computerworld durchgeführt wurde, zeigt, dass die digitale Transformation in der Schweiz in vollem Gange ist. Aktuelle Top-Themen sind unter anderem künstliche Intelligenz, Virtual Reality, Cloud-Services und IT-Security. Knapp die Hälfte aller befragten Unternehmen hat schon aktiv Digitalisierungsprojekte umgesetzt, in erster Linie wird hierbei das Ziel der Prozessautomatisierung verfolgt. Kernprozesse der eigentlichen Bautätigkeit, wie Planung und Realisierung eines Projektes, werden noch wenig digitalisiert, spielen aber eine umso größere Rolle in der nahen Zukunft. Als größte Hürden bei der Umsetzung der Digitalisierung werden in der Swiss IT Studie fehlende personelle Ressourcen, fehlende Strategien sowie fehlende Anforderungen von Seiten der Geschäftsführung genannt.

Handwerk wird immer offener

In der Schweiz stehen die Handwerksbetriebe der Digitalisierung etwas offener gegenüber als in Österreich. Laut einer Umfrage des Offertenportals Ofri sieht knapp die Hälfte der 166 befragten Handwerksfirmen die Digitalisierung als Chance an, lediglich ein Zehntel schätzt diese als Risiko ein. Trotzdem haben die meisten Handwerker in der Schweiz den digitalen Wandel noch nicht vollzogen. Einigen fehlen die nötigen finanziellen Mittel, anderen fehlt schlicht das Wissen zur Umsetzung. Wenn es um Digitalisierung im Handwerk geht, dann steht häufig die Standardisierung von administrativen Prozessen mit Hilfe neuer ERP-Systeme im Mittelpunkt.

Baubranche investiert in Automatisierung

Auch die Schweizer Bau- und Immobilienbranche sieht auf der einen Seite großes Potenzial in der Digitalisierung, investiert aber verglichen mit anderen Branchen am wenigsten in diesem Bereich. Wenn investiert wird, dann, ähnlich wie im Handwerk, am ehesten in die Automatisierung von Prozessen.

Aber auch das sogenannte BIM (Building Information Modeling) kommt langsam in der Baubranche an. Bei dieser Methode werden 3D-Modelle von Gebäuden den gesamten Planungsprozess über von allen Projektbeteiligten mit Informationen angereichert. Insgesamt werden so eine bessere Planung, Durchführung und spätere Bewirtschaftung des Gebäudes erreicht. Weitere Trends sind Virtual und Augmented Reality (VR/AR), um die Präsentation von Gebäuden und digitalen Bauplänen auf die nächste Stufe zu bringen, sowie die digitale Baustelle im Allgemeinen.

Beispiele für Digitalisierung im Handwerk

Ein spannendes Beispiel, wie Digitalisierung im Handwerk funktionieren kann, stellt die Onlineplattform energieheld.ch dar. Das digitale Sanierungsportal informiert seit 2018 Hausbesitzer rund um das Thema energieeffiziente Gebäudesanierung und bringt Kunden mit passenden regionalen Handwerksbetrieben zusammen. Neben einer kostenlosen Beratung, inklusive Fördermöglichkeiten, erhalten Kunden auf Anfrage eine Auswahl an Handwerksunternehmen aus dem Partnernetzwerk, die für die geplante Sanierung infrage kommen. Dieser Service ist unverbindlich, das bedeutet der Kunde kann nach Erhalt der Angebote selbst entscheiden, ob und wem er den Zuschlag gibt. Der Vorteil für Eigenheimbesitzer ist ganz klar die Ärger- und Zeitersparnis bei der Suche nach passenden Handwerkern, während die Handwerksbetriebe von qualifizierten Kundenanfragen profitieren, die mit einer hohen Wahrscheinlichkeit auch als Auftrag umgesetzt werden. So haben sie weniger Ausschuss bei den eingehenden Anfragen. Die deutsche Schwesterplattform energieheld.de besteht seit 2012 und wächst seitdem erfolgreich weiter, das Potenzial dazu ist auch in der Schweiz vorhanden.

Auch die Schweizer Schuhmacherei Risch Shoes hat es geschafft, traditionelles Handwerk mit modernster 3D-Technologie zu verbinden. Der Betrieb stellt in dritter Generation passgenaue Herrenschuhe her. Früher mussten die Füße der Kunden jedes Mal, wenn sie neue Schuhe kaufen wollten, neu vermessen werden. Heute muss Risch jeden Kunden nur noch einmal vermessen, nach einmaligem Scannen der Füße ist die individuelle Fuß-DNA im System hinterlegt und die Schuhe können beliebig oft online nachbestellt werden. Da das persönliche Vermessen und Anfertigen der Leisten besonders zeitaufwendig war, lag hier das meiste Einsparpotenzial. Durch den digitalen Leisten kann der individuelle Prototyp einfacher und schneller der Fußform des Kunden angepasst werden. Mittlerweile hat Risch über zehntausend Männerfüße gescannt und freut sich über die immer größer werdende Nachfrage.

Digitalisierung im DACH-Vergleich

Im weltweiten Vergleich liegt die DACH-Region bei den Digitalisierungsbemühungen, je nachdem welchen Digitalisierungsindex man zugrunde legt, durchschnittlich im oberen Mittelfeld. Zwischen den drei Ländern zeigen sich leichte Unterschiede. Grob zusammengefasst kann man sagen, dass Deutschland innerhalb der DACH-Region den höchsten Reifegrad an bereits umgesetzten Digitalisierungsprojekten aufweist, dicht gefolgt von der Schweiz und mit etwas Abstand Österreich. Grundsätzlich sind die Schweizer und Österreicher etwas weiter in der Planung ihrer digitalen Agenda, allerdings ist Deutschland in der Umsetzung in die Praxis schneller und führt daher unseren Digitalisierungsvergleich an.

LandStärkenSchwächenBeispiele
DeutschlandDigitalisierung ist in der Unternehmenskultur angekommen

Digitaler Nachwuchs durch hohes Ausbildungsniveau
Langsames Internet (rückständige Breitbandnetze)
Verweigerungshaltung der Behörden
Energieheld Deutschland
Hero Handwerkersoftware
lyke GmbH (Digitale
Plattformen mit BRM, CRM)
ÖsterreichGute Forschungsinfrastruktur
Sehr gutes Angebot von E-Government-Services bei öffentlichen Diensten

Förderung für Digitalisierung schwer zugänglich

Fehlendes Wissen über die Potenziale von Digitalisierung

Treppenmanufaktur Schachreiter (Datenmanagementsystem, 3D-Laser)

Kunststoff-/Metalltechnik GmbH (digitaler Werkzeugkoffer

Schweiz

Offene Einstellung gegenüber Digitalisierungsthemen

Gut ausgebaute Datenschutzregelungen

Fehlende Priorisierung des Themas

Teilweise fehlende Infrastruktur

Energieheld Schweiz

Schuhmacherei Risch (digitaler Leisten)

Der Nachwuchs digitaler Talente ist in Deutschland durch die hohe Anzahl Studierender in technischen und naturwissenschaftlichen Fächern in jedem Fall gewährleistet, allerdings werden anhaltende Konnektivitätsschwierigkeiten immer mehr zum Problem. Im Gegensatz zu den deutschen Behörden ist die Digitalisierung in der deutschen Unternehmenskultur schon angekommen. Betriebe aller Branchen verstehen mehr und mehr, wie wichtig digitale Projekte sind, um wettbewerbsfähig zu bleiben und den Anschluss nicht zu verlieren.

Im Vergleich zu Deutschland ist die Digitalisierung in der österreichischen Unternehmenskultur sowie im privaten Bereich noch nicht ganz so weit fortgeschritten. Zwar verfügt Österreich über ein sehr gut ausgebautes Online-Leistungsangebot der öffentlichen Verwaltung, allerdings nutzen die Österreicher privat vergleichsweise wenig das Internet. Die zunehmende Relevanz der Digitalisierung hat das Land in jedem Fall erkannt und investiert in diesem Bereich eine Menge in Forschung und Lehre, aber die schwer zugängliche Förderung und teilweise fehlendes Wissen erschweren den digitalen Wandel.

Die Schweizer Unternehmen verfügen im Gegensatz dazu zwar größtenteils über das notwendige Know-How im Bereich Digitalisierung, hinken aber in den Bereichen Regulierung und Infrastruktur hinterher. Besonders in den Bereichen Cloud Computing und Robotik müssen Schweizer Betriebe aufholen. Als Standort für hochentwickelte Informatiksysteme kann die Schweiz dafür aber mit ihrer generell offenen Einstellung gegenüber Digitalisierungsthemen punkten und verfügt über strenge Datenschutzregeln, die eine Digitalisierung erleichtern.

Fazit zur Digitalisierung in der DACH-Region

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Deutschland sich gerade mitten im digitalen Wandel befindet. Verglichen mit den anderen beiden deutschsprachigen Ländern ist Deutschland in der Umsetzung von Digitalisierungsprojekten am weitesten vorangeschritten (vgl. DESI-Index). Möchte man den internationalen Vergleich heranziehen, liegt Deutschland knapp vor Österreich im Mittelfeld, während die Schweiz im IMD World Digital Competitiveness Ranking 2020 einen höheren Platz als Deutschland erzielte.

Bereits vor der Corona-Pandemie haben die meisten Unternehmen in der DACH-Region den Stellenwert der Digitalisierung als relativ hoch eingeschätzt. Spätestens jetzt ist auch den letzten Zweiflern klar, wie wichtig eine nachhaltige IT-Ausstattung ist. Auch wenn Corona-bedingte Innovationen oftmals aus der Not entstanden sind, wurde damit doch viel ins Rollen gebracht. Diese Entwicklung gilt es nun beizubehalten und weiter voranzutreiben. Dazu bedarf es einer leistungsfähigen Infrastruktur und des Aufbaus von Wissen in allen Ländern der DACH-Region. Trotz unsicherer Konjunkturaussichten ist damit zu rechnen, dass das Budget der IT-Bereiche von Unternehmen im DACH-Raum im Jahr 2021 weiter ansteigen wird.

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