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TISCHLEREI MAIK OTHMER IM HERO COPILOT INTERVIEW

Hightech meets Handwerk: Diese Tischler automatisieren ihre Büroarbeit einfach weg

Lea Oltersdorf  | 20.03.2026  |  Lesezeit: Minuten

Was kann man in einer Tischlerei eigentlich alles digitalisieren und automatisieren? Montiert eine Software dann Terrassenüberdachungen? Nein, sie unterstützt Handwerker bei der administrativen Arbeit: im Büro, bei der Baustellenplanung und bei der Auftragspflege. Wir waren zu Besuch in der Tischlerei Maik Othmer aus Hannover und haben uns den voll-digitalisierten Handwerksbetrieb einmal aus der Nähe angeschaut!

Bild: Moderne Haustür der Tischlerei Maik Othmer
Die Tischlerei Maik Othmer bietet vor allem hochwertige Haustüren und Terrassenüberdachungen an.

Lea: Hallo, ihr beiden! Bitte stellt euch kurz vor – wer seid ihr und was sind eure Rollen in der Tischlerei Maik Othmer?
Dominic: Ich bin Dominic Ulrich und bei Othmer im Vertrieb tätig: Ich berate Kunden und betreue zusätzlich HERO sowie generell die Systeme, die wir im Unternehmen nutzen. Ich bin dabei intern oft der erste Ansprechpartner, wenn es um Prozesse oder Tools geht.
Stefan: Ich bin Stefan Kontny, Betriebsleiter und Ausbilder. Ich bin auch die Schnittstelle zwischen Büro und Monteuren und sammle Feedback aus der Arbeitspraxis – gerade, wenn Aufgaben unklar sind oder es Rückfragen zu bestimmten Projekten gibt.

Lea: Was macht der Betrieb Othmer konkret – womit habt ihr täglich zu tun?
Dominic: Wir betreuen sehr unterschiedliche Projekte: von Privatkunden, die ein Haus mit Fenstern bekommen, bis hin zu großen Bauvorhaben mit 300 Fenstern und mehreren Haustüren. Dazu kommen auch Terrassendächer und weitere Lösungen rund ums Gebäude. Die Bandbreite ist groß!

Lea: Was zeichnet euch aus – welche Projekte sind typisch „Othmer“?
Dominic: Wir betreuen diverse Aufträge, bieten aber auch tolle Lösungen an, wenn es um komplexere Bauvorhaben geht. Gerade bei Terrassendächern profitieren wir davon, dass unser kooperierender Hersteller technisch und statisch sehr viel ausführen kann. Viele andere Firmen bieten eher Standardlösungen an und lehnen kompliziertere Anfragen ab – bei uns fängt es oft dann erst an, spannend zu werden. So entstehen durch uns zum Beispiel auch große, anspruchsvolle Dächer mit Versätzen und Schrägen.

Bild: Dominic Ulrich, Vertriebsmitarbeiter in der Tischlerei Maik Othmer

HERO Handwerkersoftware hat sich bei uns gegen 30 andere Softwarelösungen durchgesetzt.

Dominic Ulrich

Vertriebsmitarbeiter in der Tischlerei Maik Othmer

Bild: Terrassenüberdachung der Tischlerei Maik Othmer
In der Tischlerei Maik Othmer gibt es ein breites Angebot an modernen Terrassenüberdachungen.

Lea: Kommen wir jetzt zu HERO: Ihr arbeitet seit Anfang 2025 bereits erfolgreich mit unserer Software. Was waren eure größten Probleme, bevor ihr mit HERO gearbeitet habt?
Dominic: Uns fehlte vor allem die Nachvollziehbarkeit: Wer hat was gemacht? Wer arbeitet gerade an welchem Projekt? Bleibt etwas liegen? Vieles war nur grob digital organisiert und ansonsten papierbasiert – echte Digitalisierung fand nur teilweise statt. Dadurch hatten wir wenig Übersicht über unsere Projekte und konnten Updates und Statusmeldungen nicht so leicht einsehen wie jetzt.

Lea: Könnt ihr dafür ein konkretes Beispiel aus eurer Arbeitspraxis geben?
Stefan: Wenn ein Kunde beispielsweise anrief und eine Rückfrage zu einem Projekt hatte, mussten wir erst einmal Mappen suchen: Wo ist sie? Wer hat sie? Was steht überhaupt drin? Baustellenfotos mussten ausgedruckt werden, gingen in die Mappen, Monteure schickten Bilder teils über Messenger zurück – das war umständlich und hat die Kommunikation mit unseren Kunden erschwert. Mit HERO ist das nun zehnmal einfacher.

Lea: Warum habt ihr euch für HERO Software entschieden und nicht für ein anderes System?
Dominic: HERO wurde uns über Bekannte empfohlen. Wir haben etwa 30 Systeme grob angeschaut und einige intensiver geprüft – am Ende hat uns bei HERO die Übersichtlichkeit und Einfachheit überzeugt. Uns war wichtig, dass wirklich jeder im Unternehmen sofort versteht, was zu tun ist und wo er etwas findet, ohne „800 Buttons“ auf der ersten Seite.
Stefan: Mittlerweile ist HERO für uns das zentrale Software-System, um Projekte übersichtlich, strukturiert und nachvollziehbar zu bearbeiten. Statt dass Wissen in Mappen, Köpfen oder bei einzelnen Bearbeitern liegen bleibt, kann grundsätzlich jeder ins Projekt schauen und zuverlässig Auskunft geben. Dadurch werden Themen rund um Angebote, Reklamationen oder Nachverfolgungen deutlich einfacher und sauberer dokumentiert.

Bild: Stefan Kontny, Betriebsleiter in der Tischlerei Maik Othmer

Die automatischen Projektstatuswechsel mit dem Copilot sind simpel, aber extrem wirksam: Sie ermöglichen unmittelbare, automatisierte Rückmeldungen von der Baustelle ins Büro.

Stefan Kontny

Betriebsleiter in der Tischlerei Maik Othmer

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Bild: Hero Handwerkersoftware kostenlos testen

Lea: Ihr nutzt nun auch den HERO Copilot und habt euren HERO Account durch Automationen ergänzt. Wie funktioniert das bei euch?
Dominic: Wir nutzen verschiedene Automationen, z. B. den automatischen Projektstatuswechsel. Damit landen Projekte nach vorher definierten Ereignissen in der Software automatisch im richtigen Status und es bleibt weniger Arbeit liegen. So wird nach einer Montage beispielsweise sofort angezeigt, dass als Nächstes die Rechnungsstellung folgt. Kernziele waren: Vereinfachung von Prozessen und Reduktion von Fehlerquellen.

Lea: Kannst du den Ablauf eines automatisierten Prozesses einmal so erklären, dass man genau versteht, wie das Ganze funktioniert?
Stefan: Na klar, der automatische Projektstatuswechsel funktioniert bei uns so: Wenn ein Projekt montiert wurde und die Kollegen die Abnahme machen, wird beim Hochladen der entsprechenden Dokumente automatisch der Projektstatus aktualisiert. Der Techniker sieht dann im Büro sofort: Da ist etwas passiert – inklusive Bildern und Unterschrift – und kann direkt eine entsprechende Rechnung schreiben. Das ist simpel, aber extrem wirksam, weil es unmittelbare Rückmeldungen von der Baustelle ins Büro ermöglicht.

Lea: Was sind für euch die größten Vorteile am HERO Copilot – eher Zeitersparnis oder Qualität?
Stefan: Es ist nicht so, dass wir mit den Automationen einfach mehr Projekte schaffen, weil die Arbeit heute besser dokumentiert oder nachvollziehbarer ist. Die echte Zeitersparnis kommt oft später: Wenn nachträglich Fragen auftauchen, findet man Informationen in wenigen Minuten statt erst Mappen zu suchen oder andere Leute zu fragen. Insgesamt ist unsere Arbeitsweise nun strukturierter und unkomplizierter.

Lea: Woran merkt ihr das im Kundenkontakt am stärksten?
Dominic: Früher war es teilweise wirklich umständlich, wenn ein Kunde zum Beispiel nach zwei Jahren nochmal Informationen zu einem alten Projekt haben wollte. Dann mussten wir erst die entsprechende Projektmappe aus dem Archiv anfordern und die Antwort an den Kunden kam erst Tage später. Heute schaue ich ins digitale Projekt und kann sofort sagen, welche Farbe oder welche Maße hinterlegt wurden – und auch Nachbestellungen lassen sich viel schneller umsetzen. Kurzum muss nicht mehr gefühlt jeder involviert werden, da ein Mitarbeiter am Telefon mit HERO schon viele Fragen beantworten kann.

Lea: Was waren die Herausforderungen bei Einführung und Integration der Automationen?
Stefan: Die größte Hürde war die Gewohnheit: Die ersten Monate gab es hier und da auch mal Widerstand im Team: „Schreib mir doch einfach einen Zettel, wenn ich was erledigen soll“ – statt Aufgaben im System digital und automatisiert zuzuweisen. Es hat schon ein bisschen Zeit und Arbeit gekostet, bis sich alle an die neuen Prozesse mit dem Copilot gewöhnt haben: Was wird wo eingetragen? Wie wird gearbeitet? Wie funktionieren die Automationen? Für viele war es einfach ungewohnt, nicht mehr alles abzuheften, sondern einfach in die Cloud zu laden.

Lea: Würdet ihr abschließend sagen, dass sich der Aufwand gelohnt hat? Fühlt ihr euch im Vergleich zu anderen Wettbewerbern gut aufgestellt?
Dominic: Ja, wir sind mittlerweile sehr zufrieden und sehen, dass wir strukturierter und besser arbeiten können. Auch wenn man den Abstand zum Wettbewerb schwer messen kann, gehen wir stark davon aus, dass wir im Vergleich super aufgestellt sind.
Stefan: Genau, in Zahlen ist die Verbesserung schwer zu messen, weil man nicht direkt sieht, was Kunden in anderen Betrieben erleben. Aber gerade weil unsere Kunden einen hohen Anspruch haben, war bei uns intern lange das Gefühl: Das müssten wir besser hinbekommen. Und auch wenn die Umstellung aufwendig war: Am Ende lohnt es sich. Wir haben durch HERO und den Copilot eine spürbare Erleichterung in der täglichen Arbeit gewonnen, weil Projekte nicht im falschen Status liegen bleiben, Abläufe nun einfacher sind und unsere gesamte Arbeit deutlich übersichtlicher und nachvollziehbarer geworden ist.

Lea: Vielen Dank für das Interview!

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