Das Handwerk der Zukunft - Aktuelle Entwicklungen

Anna Schwirten 07.05.2020

Was die wichtigsten Trends für Handwerker in den kommenenden Jahren? 3D-Drucker, das Internet der Dinge, intelligente Roboter und andere Trends stehen aktuell voll im Fokus von Industriemessen und Branchen-Zeitschriften. Dabei geht leider unter, dass viele Unternehmen und Betriebe deutlich grundlegendere Aufgaben zu lösen haben. Die Digitalisierung spielt sicher auch im Handwerk eine entscheidende Rolle aber der Erfolg hängt voll und ganz von einer guten Planung ab.

Im Folgenden möchten wir Ihnen deshalb die Themen Digitalisierung und Zukunftstrends im Handwerk anhand von praxisnahen Beispielen näher bringen. Denn mit den richtigen Ansätzen lassen sich durchaus Zeit und Geld sparen, Kommunikation verbessern und Projekte effizient verwalten - ganz ohne künstliche Intelligenz!

Bild: Die Zukunft des Handwerks
Eine digitale Software ist der erster Schritt in eine digitale Zukunft | © sol / unsplash.com

Inhalt

Status quo im Handwerk

Im Folgenden möchten wir Ihnen deshalb die Themen Digitalisierung und Zukunftstrends im Handwerk anhand von praxisnahen Beispielen näherbringen. Denn mit den richtigen Ansätzen lassen sich durchaus Zeit und Geld sparen, Kommunikation verbessern und Projekte effizient verwalten - ganz ohne künstliche Intelligenz!

Auch heute noch stellen verschiedene Studien fest, dass Betriebe und Unternehmen aus dem deutschen Mittelstand anscheinend große Hürden bei der erfolgreichen Digitalisierung zu meistern haben. Besonders im Handwerk haben nur wenige Betriebe die nötigen Ressourcen, um einen Digitalisierungsplan zu entwickeln. Häufig mangelt es einfach an guten Informationen, an konkreten positiven Beispielen und an ausreichend Zeit.

Bild: Handwerker arbeitet mit Stift und Papier
Die meisten Handwerksbetriebe arbeiten noch mit Stift und Papier © sctgrhm / unsplash.com CC0

Dabei gibt es durchaus auch kleine und mittelgroße Betriebe, welche durch den Einsatz von digitalen Softwares profitieren. Dort wo die Digitalisierung gelingt, kann Kommunikation intern und extern deutlich verbessert werden, Projekte, Kundendaten und Mitarbeiter lassen sich effizienter verwalten und die Arbeitszeit sinnvoll gestalten.

Im Allgemeinen wird jedoch beobachtet, dass viele Handwerksbetriebe weiterhin auf bekannte Arbeitsweisen setzen. Schließlich kann der Arbeitsalltag nach wie vor mit handgeschriebenen Notizen und Excel-Tabellen gemeistert werden. Allerdings verlieren viele Betriebe so den Anschluss zur Branchen-Spitze und verbauen sich selber den Weg zur gelungenen Digitalisierung.

Studien: Wichtige Trends im Handwerk

Verschiedene Studien (z. B. der Telekom Digitalisierungsindex) und Experten, welche sich mit den aktuellen Trends im Handwerk auseinandergesetzt haben, kommen zu recht einheitlichen Ergebnissen. Bei der grundlegenden Digitalisierung durch den Einsatz von modernen BRM- und CRM-Systemen gibt es weiterhin großen Nachholbedarf. Denn nur Betriebe, welche bereits softwaregestützt arbeiten, können auch an den neuesten Trends wie z. B. Robotern oder dem IoT (Internet der Dinge) teilhaben.

Gerade im Hinblick auf den aktuellen Fachkräftemangel und den Wunsch nach einer erfolgreichen Kundenbindung haben auch Online-Marketing und Networking ihren Einzug in das Handwerk gefunden. So lassen sich über digitale Kanäle Menschen aus allen Altersgruppen besonders effektiv erreichen. Social-Media und Co. vereinfachen die Suche nach neuen Mitarbeitern und den aktiven Kontakt zu den eigenen Kunden.

Bild: Klassische Arbeitsweisen im Handwerk
Klassische und moderne Arbeitsweisen effektiv verbinden © goian / unsplash.com CC0

Auch besonders zukunftsfähige Trends wie moderne Robotik, das Internet der Dinge oder künstliche Intelligenz finden langsam ihren Weg in die ersten deutschen Handwerksbetriebe. Viele dieser Trends spielen bei der aktuellen Digitalisierung allerdings noch keine entscheidende Rolle und sind eher als längerfristige Entwicklung mit großem Zukunftspotenzial zu betrachten.

Trend Erkläuterung Praxisbezug im Handwerk
Digitale Software (CRM-, BRM-Systeme etc.) Büroarbeit wie Verwaltung & Verarbeitung von wichtigen Daten digital & in der Cloud Zentraler Bestandteil & Grundlage für alle anderen Digitalisierungsmaßnahmen
Online-Marketing & Networking Online-Akquise von Mitarbeitern und Kunden & digitale Kundenbindung Für viele kleine & mittelgroße Betriebe nützlich und vorteilhaft
Einsatz von Robotern Roboter übernehmen simple und repetitive Aufgaben In einigen Branchen/Gewerken durchaus sinnvoll
Künstliche Intelligenz & Machine Learning Komplexe Algorithmen helfen Robotern beim eigenständigen Lösen von Problemen In wenigen Fällen praktisch, eher experimentell
Internet der Dinge (IoT) Digitale Vernetzung von diversen Geräten, Sensoren und Robotern Aktuell in den meisten Fällen eher uninteressant

Trends im Handwerk kritisch betrachten

Wie bereits erwähnt, wird auf Fachmessen und in Branchen-Zeitschriften häufig nur über die neuesten und innovativsten Trends im Handwerk berichtet. Das kann durchaus zu einer verzerrten Wahrnehmung von Digitalisierung führen und neue Probleme mit sich bringen. So kann es vorkommen, dass 3D-Drucker, Roboter oder das Internet der Dinge als eine Art Allheilmittel wahrgenommen werden.

Unternehmen und Betriebe beschäftigen sich dann nicht mit den grundlegenden Problemen und erhoffen sich - überspitzt formuliert - durch die Anschaffung eines 3D-Druckers alle Kommunikations- und Verwaltungsprobleme im Betrieb zu lösen. In diesen Fällen scheitert die Digitalisierung dann häufig und wird ein finanzieller Misserfolg. Es ist also definitiv sinnvoll, die neuesten Trends auch kritisch zu betrachten und auf ihren Praxisbezug für den eigenen Betrieb hin zu überprüfen.

Bild: 3D-Drucker als Sinnbild der Digitalisierung
Nicht alle digitalen Trends bringen zwangsweise einen Mehrwert für jeden Betrieb © zmorph3d / unsplash.com CC0

Nicht alles muss digitalisiert werden

Dementsprechend muss auch nicht alles im Unternehmen oder Betrieb digitalisiert werden. Es macht durchaus Sinn, vor der Erstellung eines Digitlaisierungsplans eine Prozess- oder Problemanalyse im eigenen Betrieb durchzuführen. So kann festgestellt werden, wo genau der Einsatz von digitalen Hilfsmitteln zu einer Verbesserung der Situation führen kann. Das sorgt nicht nur dafür, dass die Digitalisierung mit einer größeren Wahrscheinlichkeit das gewünschte Ergebnis liefert, sondern ist auch günstiger als eine ungeplante Rundum-Digitalisierung.

Bessere Prozesse auch mit kleinen Investitionen

Wenn Sie in Ihrem Betrieb ganz gezielt nur einzelne Prozesse - durch den Einsatz von digitalen Hilfsmitteln - verbessern möchten, dann kann auch eine kleine Investition ausreichen. Bereits mit einem geringen Budget lassen sich praktische Software-Lizenzen erwerben, welche deutlich zu einer Verbesserung der Kommunikation und zu einer Effizienzsteigerung im Betrieb führen können. Voraussetzung ist, dass diese kleinen Investitionen gut geplant sind und einen direkten Praxisbezug aufweisen. So profitieren Sie auch kurzfristig von der Digitalisierung.

Eigene Ideen und Werte durchsetzen

Nicht immer muss auf die Trends und Ideen von Dritten zurückgegriffen werden, um die Prozesse im eigenen Betrieb zu optimieren. Seien Sie kreativ, innovativ und setzen Sie auch eigene Ideen und Veränderungen um. Ein wichtiger Bestandteil für eine erfolgreiche Digitalisierung ist, dass die Mentalität in Ihrem Betrieb Veränderungen und neue Arbeitsweisen erlaubt. Lassen Sie auch Ihre Angestellten Vorschläge dazu machen, wie der Arbeitsalltag verbessert werden könnte. Schließlich wissen Sie und Ihre Mitarbeiter am besten, was Ihrem Betrieb helfen könnte.

Rückblick: Vergangene Zukunftsprognosen

Bereits in den frühen 2000ern haben Branchen-Experten einen Wandel und eine Digitalisierung im Handwerk prognostiziert. Neben Globalisierung, neuen Technologien und Geschäftsfeldern wurde damals auch schon der Wandel zur Dienstleistungsgesellschaft thematisiert. Schon vor 20 Jahren war einigen Handwerkern bewusst, dass die Ansprüche der Kunden stetig wachsen und dementsprechend neue Geschäftsmodelle - mit einem verstärkten Fokus auf dem Service-Aspekt - entwickelt werden müssen.

Bild: Roboterhand als Sinnbild für Zukunftsprognosen
Prognosen aus den letzten Jahrzehnten enthalten richtige Ideen und Ansätze © Franck V. / unsplash.com CC0

Diese vergangenen Zukunftsprognosen haben sich durchaus bewahrheitet. Globalisierung und Digitalisierung sind nach wie vor eine Herausforderung - haben aber wie prognostiziert auch viele Vorteile für das Handwerk mit sich gebracht. Softwares erleichtern viele Prozesse, sparen Zeit und ermöglichen neue Geschäftsmodelle. Auch der Wandel zur Dienstleistungsgesellschaft lässt sich weiterhin beobachten. Die Vorstellungen der Konsumenten ändern sich zunehmend und es ist weiterhin eine zentrale Aufgabe im Handwerk, diese Wünsche umzusetzen und konkurrenzfähig zu bleiben.

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