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STEFFES ZAUNANLAGEN IM HERO COPILOT INTERVIEW

Digitalisierung, die entlastet: Sascha Steffes über Automationen und KI im Handwerk

Digitalisierung und KI im Handwerk passen nicht zusammen? Doch! Aber nicht auf der Baustelle, sondern im Büro. Bei den vielen kleinen administrativen Einzelaufgaben kann digitales und automatisiertes Auftragsmanagement einiges an Zeit und Arbeit abnehmen. Wie das genau funktioniert? Wir haben Sascha Steffes, Geschäftsführer von Steffes Zaunanlagen, zum Interview getroffen und gelernt, wie sein Handwerksbetrieb am Puls der Zeit mit mondernster Technologie arbeitet.

Bild: Steffes Zaunanlagen
Das Team von Steffes Zaunanlagen kümmert sich um die Planung, Montage und Wartung von Zaun- und Toranlagen.

Lea: Hallo Sascha, bitte stell dich einmal kurz vor – wer bist du und was ist deine Rolle bei Steffes Zaunanlagen?
Sascha: Ich bin Sascha Steffes, Geschäftsführer von Steffes Zaunanlagen. Ich arbeite seit 2000 im Betrieb, war anfangs mehrere Jahre auf Montage tätig und bin seit 2009 in erster Linie im Büro. Steffes Zaunanlagen gibt es schon seit über 35 Jahren und im Jahr 2022 habe ich den Betrieb offiziell von meinen Eltern übernommen.

Lea: Wie bist du vom Monteur zum Unternehmer mit Büro-Fokus geworden?
Sascha: Ich habe zunächst eine Ausbildung zum Industriekaufmann gemacht, wollte aber immer auch etwas Handwerkliches machen. Irgendwann habe ich gemerkt: Zäune aufstellen ist genau mein Ding – Hobby und Beruf in einem. Mittlerweile leite ich das Team vom Büro aus und kümmere mich vor allem um Angebote, Aufmaße und Projektplanung.

Lea: Wie groß ist dein Handwerksbetrieb und wie organisiert ihr euch personell?
Sascha: Im gesamten Betrieb sind wir aktuell 15 Leute, inklusive Aushilfen. Als nächstes werde ich meinen Ausbilderschein angehen, sodass wir zukünftig auch selbst Menschen im Betrieb ausbilden können.

Lea: Was macht Steffes Zaunanlagen konkret – wo liegt euer Produktfokus?
Sascha: In erster Linie bieten wir die Montage von Zaunanlagen für Kommunen, Gewerbe- und Privatkunden an. Darauf aufbauend haben wir unseren Service auf die Wartung von Schiebetoren, Toranlagen und inzwischen auch Sektionaltoren ausgebaut. Mittlerweile bekommen wir immer mehr Aufträge zur Prüfung und Wartung, sodass wir diesen Bereich immer weiter ausbauen können – auch mit den praktischen Serviceverträgen von HERO.

Bild: Sascha Steffes, Geschäftsführer bei Steffes Zaunanlagen

Wenn die Automationen einmal sauber eingestellt sind, nimmt HERO Copilot spürbar Aufgaben ab und sorgt für mehr Ruhe und Struktur im Tagesgeschäft.

Sascha Steffes

Geschäftsführer bei Steffes Zaunanlagen

HERO: Handwerker Software für Profis
Bild: Hero Handwerkersoftware kostenlos testen

Lea: Kommen wir nun zu HERO: Seit wann arbeitet ihr mit der Software und wie kam es überhaupt dazu?
Sascha: Wir arbeiten ungefähr seit August 2025 aktiv mit HERO, also rund ein halbes Jahr. Ich war im Mai letzten Jahres auf der ersten HEROCON, habe mir dort die Vorträge angeschaut und bin dann am Stand über HERO Software gestolpert – ich hatte gar nicht aktiv danach gesucht, aber das Beratungsgespräch lief so gut, dass ich mich noch auf der Messe für den Wechsel zu HERO entschieden habe.

Lea: Was waren die größten Probleme mit eurer alten Software? Warum seid ihr zu HERO gewechselt?
Sascha: Wir hatten vorher eine andere Software, die zur Cloud-Software umgewandelt wurde – aber sie ist ständig abgestürzt. Vorher war sie Server-basiert und von außerhalb aus arbeiten war nur über Umwege möglich und hat nicht zuverlässig funktioniert. Dazu kam: Support und Updates waren umständlich, teilweise mit externer Software-Firma dazwischen geschaltet – und wenn ein Rechner ein Problem hatte, konnten die anderen Mitarbeitenden teils nicht weiterarbeiten.

Lea: Wenn du einem Handwerkskollegen in zwei Minuten erklären müsstest: Was ist HERO Software für euch?
Sascha: Für uns ist HERO eine zentrale, cloudbasierte Handwerkersoftware, mit der wir überall arbeiten können – am PC, am Tablet und am Handy. Sie ist bei uns vor allem das System, das Projekte strukturiert und die Abläufe „von oben nach unten“ durchgängig abbildet. Und: Alles hängt sauber am Projekt – Bilder, Aufmaß, Notizen, Kundendokumente, Lieferscheine.

Lea: Was klappt bei eurer Projektarbeit mit der Handwerkersoftware jetzt besser als mit der vorherigen Softwarelösung?
Sascha: Wir können zum Beispiel auf einer Baustelle per HERO App Bilder machen und direkt im Projekt hinterlegen, statt über Umwege und komplizierte Ordnerstrukturen zu gehen. Früher hatten wir zusätzliche Ordner für die verschiedenen Baustellen und mussten uns durchklicken; heute speichern wir alles in digitalen Projektmappen ab und verwalten alle entsprechenden Dokumente und Daten an einem Ort.

Lea: Ihr arbeitet aber nicht nur mit der HERO Software, sondern zusätzlich mit dem HERO Copilot, der verschiedene Software-Automationen beinhaltet. Wobei unterstützt euch der Copilot?
Sascha: Der Copilot unterstützt uns hauptsächlich in der Kundenkommunikation, beim Nachfassen von Angeboten und bei der Projektstatuspflege. Gerade weil Kunden schnell ungeduldig werden, geben uns automatische Begrüßungsmails einen kleinen, aber wichtigen Puffer, sodass wir in Ruhe Preise anfragen und Angebote sauber erstellen können. So können wir mit weniger Unterbrechungen und Nachfragen fokussierter arbeiten.

Bild: Steffes Zaunanlagen Produkte
Auf dem Gelände von Steffes Zaunanlagen gibt es ein breites Angebot an Toren und Zäunen.

Lea: Schauen wir uns eure Automationen einmal genauer an: Wie funktioniert der automatische Angebotsnachfasser? Welches Problem löst er bei euch?
Sascha: Das größte Problem war: Wir haben oft nicht schnell genug nachgefasst, weil so viel zu tun war und wir einfach keine Kapazität für das Hinterhertelefonieren hatten. Mit der Automation haben wir eingerichtet, dass bis zu dreimal automatisch per E-Mail beim Kunden nachgefasst wird. In der E-Mail kann der Kunde einfach per Klick entscheiden, ob er das Angebot annimmt oder ablehnt – und bei Ablehnung landet der Vorgang direkt im Archiv.

Lea: Ihr arbeitet auch mit automatischen Projektstatuswechseln – was wird da automatisch „weitergeschoben“ und warum ist das so praktisch?
Sascha: Früher mussten wir daran denken, Projekte manuell in der Pipeline zu verschieben und Statuseinträge aktuell zu halten – zum Beispiel nach Auftragseingang oder beim Rechnungsstatus. Wenn man das vergessen hat, lag das Projekt einfach rum, ist nicht fertig geworden und man musste später mühsam nacharbeiten. Jetzt rutschen Projekte nach vorher definierten Aktionen automatisch in den nächsten Status und ich sehe direkt, was als nächstes zu tun ist.

Lea: Können Automationen auch zu viel werden – wie ist euer Eindruck?
Sascha: Wenn zu viele Automationen parallel laufen, können zu viele automatisierte E-Mails beim Kunden ankommen. Wir mussten genau hinschauen, wie oft ein Kunde Nachrichten bekommt, gerade wenn das Kundenprofil beispielsweise schon existiert und man einen neuen Vorgang anlegt. Das war ein Punkt, den wir bewusst abgewogen haben, weil automatisierte Kundenmails zwar sehr hilfreich sind, aber es dürfen nicht zu viele werden. Kunden sollen ja nicht von uns mit E-Mails überrannt und genervt werden.

Lea: Gab es Herausforderungen bei der Implementierung der Automationen?
Sascha: Die größte Herausforderung war, die Pipelines und Automationen so zu definieren, dass sie zu unseren Abläufen passen – da haben wir intern diskutiert und es war bei Service und Wartung gar nicht so einfach. Wir hatten mehrere Abstimmungen mit HERO, wurden beraten und haben die Automationen auch bewusst reduziert, weil zu viel auch nicht gut ist. Im Team gab es anfangs Bedenken wegen des Softwarewechsels und der Funktionen, aber auch weniger computeraffine Mitarbeitende haben rückgemeldet, dass es gut läuft und Automationen nachhaltig Arbeit abnehmen.

Lea: Arbeitest du auch schon mit der KI-Suche in HERO und wie ist generell deine Meinung zu KI im Handwerk?
Sascha: Ja, die KI-Suche nutze ich. Ich kann dort Fragen zur Softwarenutzung stellen und mir zum Beispiel überfällige Projekte auflisten lassen. Das finde ich richtig stark, weil ich schneller einen Überblick über laufende Projekte bekomme und ich mich weniger manuell durch einzelne Listen klicken muss. KI sehe ich als etwas, das man im Handwerk im administrativen Bereich super nutzen kann – ich beschäftige mich auch privat gerne mit ChatGPT und verfolge das Thema aktiv. Gerade die aktuelle Entwicklung von künstlicher Intelligenz im Handwerk finde ich extrem interessant – etwa im Hinblick auf KI-gestützte Baustellenberichte oder professionelle Telefonassistenten.

Lea: Was würdest du abschließend sagen: Kannst du HERO Software und den Copilot weiterempfehlen?
Sascha: Ja, kann ich – weil es stabil läuft, wir von überall arbeiten können und nicht ständig Software-Abstürze haben, wie früher. Durch den Copilot und die Automationen vergessen wir weniger, zum Beispiel beim Nachfassen von Angeboten, bei Bestellungen oder beim Projektstatuswechsel. Man muss am Anfang Zeit investieren und sich wirklich mit dem Programm beschäftigen, damit die Automationen auch zu den eigenen Abläufen passen, aber es lohnt sich. Wenn alles sauber eingestellt ist, nimmt die Software spürbar Aufgaben ab und sorgt für mehr Ruhe und Struktur im Tagesgeschäft.

Lea: Vielen Dank für das Interview!

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