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Studie zu Digitalisierung und KI im Handwerk

Branchenstudie von HERO Software, Statista und Betrieben aus dem Bauhandwerk.

Studie zur Digitalisierung im Handwerk: Darum geht es

HERO Software hat gemeinsam mit Statista eine umfassende Untersuchung in Deutschlands Bauhandwerk durchgeführt, um den Stand der Digitalisierung sowie den Einsatz von Automatisierung und KI systematisch zu erfassen. Der Bericht zeigt aktuelle Daten, Vorteile und Herausforderungen sowie konkrete Trends rund um digitale Prozesse im Handwerk. Alle Ergebnisse, Kennzahlen und Grafiken findest du hier – klar strukturiert, faktenbasiert und leicht einzuordnen. Die vollständige Studie steht ganz unten zum Download bereit. Vorweg gibt es die wichtigsten Erkenntnisse im Überblick:

  • Mehr Umsatz: 100 % der digitalisierten Betriebe meldet Umsatzwachstum nach Digitalisierung.
  • Deutliche Zeitersparnis: Betriebe, die digitale Komplettlösungen nutzen, sparen teilweise über 20 Stunden pro Woche.
  • Größte Herausforderung: Über 50 % der Betriebe fehlt es an technischer Kompetenz, um Automationen einzuführen.
  • Analoger Spitzenreiter: Ganze 50 % der Betriebe erledigen ihre Lagerverwaltung noch mit Stift & Zettel.
  • Fehlende Investitionen: Nur 16 % der kleinen Betriebe haben in den letzten fünf Jahren in Digitalisierung investiert.
  • Kaum KI Nutzung: Nur 2 % der Betriebe nutzen KI bei der täglichen Arbeit.
Bild: Handwerker arbeitet digital

Teil 1 – Digitalisierung im Handwerk

Digitale Technologien verändern das Handwerk – aber längst nicht überall im gleichen Tempo. Dieser Abschnitt zeigt, wo Dynamik entsteht, was bremst und warum die Digitalisierung inzwischen zu einem strategischen Faktor wird.

Status quo

Investitionen hängen stark von der Betriebsgröße ab
61 % der Betriebe haben in den letzten fünf Jahren in Digitalisierung investiert; bei Kleinstbetrieben sind es nur 16 %, bei großen Betrieben 100 %.

Abbildung 2: Investition in Digitalisierung im Betrieb in den letzten fünf Jahren. Zum Vergrößern klicken.

Digitalisierung wird klar als Wettbewerbsfaktor gesehen
73 % bewerten sie als wichtig oder sehr wichtig, investieren aber überwiegend geringe Summen – vor allem kleinere Betriebe agieren zurückhaltend.

Abbildung 8: Rolle der Digitalisierung in Hinblick auf Wettbewerbsfähigkeit. Zum Vergrößern klicken.

Digitalisierung in der Praxis

Viele zentrale Aufgaben laufen weiterhin analog ab
30–50 % der Betriebe arbeiten bei Buchhaltung, Dokumentation oder Lagerverwaltung noch mit Stift und Papier.

Insellösungen dominieren, integrierte Systeme sind selten
Viele nutzen Einzeltools, aber durchgängige Softwarelösungen sind in weniger als der Hälfte der Betriebe etabliert.

Abbildung 9: Bearbeitungsweise von verschiedenen Aufgaben im Betrieb. Zum Vergrößern klicken.

Mehrwerte der Digitalisierung

Deutliche Effizienz- und Zeitgewinne
Betriebe mit Komplettlösungen sparen wöchentlich 10–20+ Stunden und reduzieren Fehler spürbar.

Abbildung 12: Geschätzte Zeitersparnis im Betrieb für verschiedene Aufgaben pro Woche durch den Einsatz einer digitalen Komplettlösung. Zum Vergrößern klicken.

Nachweisbar höheres Umsatzwachstum
Kein digitalisierter Betrieb meldet stagnierende Umsätze; die meisten verzeichnen 5–15 % Wachstum, 88 % der Komplettlösungsnutzer sogar messbare Umsatzsteigerungen.

Abbildung 11a: Umsatzsteigerung durch Digitalisierung im Betrieb. Zum Vergrößern klicken.

Bild: Handwerker arbeitet digital

Teil 2 – Automatisierung im Handwerk

Automatisierung verändert Arbeitsabläufe im Handwerk Schritt für Schritt. Dieser Abschnitt gibt Einblicke in aktuelle Entwicklungen, zentrale Treiber und das Potenzial, das sich daraus für Betriebe ergibt.

Status quo: Relevanz von Prozessautomatisierung

Software erleichtert den Zugang zu Automatisierung
98 % der Betriebe mit Komplettlösung sehen Automatisierung als wichtig an – gegenüber 65 % ohne Software. Digitale Infrastruktur fördert damit die Akzeptanz.

Relevanz variiert stark je nach Aufgabenbereich
Auch in Kundenkommunikation und Personalverwaltung stufen digital fortgeschrittene Betriebe Automatisierung wesentlich häufiger als relevant ein. Selbst in Lagerverwaltung und Materialbeschaffung bewerten sie den Nutzen deutlich höher als weniger digitalisierte Unternehmen.

Abbildung 16: Relevanz von Prozessautomatisierungen in verschiedenen Bereichen. Zum Vergrößern klicken.

Automatisierung in der Praxis

Administrativer Bereich ist am stärksten automatisiert
Der höchste Automatisierungsgrad findet sich in Verwaltung und Buchhaltung, wo bereits 47 % der Betriebe Prozesse automatisiert haben. Auch Projektabläufe und Baustellendokumentation weisen mit 44 % eine vergleichsweise hohe Umsetzung auf.

Operative Bereiche bleiben deutlich zurück
Kundenkommunikation, Mitarbeitendenverwaltung und Lagerprozesse sind mit Automatisierungsquoten zwischen 17 % und 28 % deutlich weniger digitalisiert. In einigen dieser Bereiche zeigt zudem ein hoher Anteil von 33–45 % aktuell kein Interesse an Automatisierung.

Abbildung 17: Aktueller Stand von Prozessautomatisierungen in verschiedenen Bereichen. Zum Vergrößern klicken.

Mehrwerte & Hürden

Automatisierung verbessert Effizienz, Qualität & Zusammenarbeit
70 % der Betriebe berichten durch Automatisierung von effizienteren Abläufen, 63 % von geringeren Fehlerquoten und 45 % von einer besseren internen Zusammenarbeit. Die positiven Erfahrungen betreffen damit sowohl Produktivität als auch Teamprozesse.

Technisches Know-how bleibt größte Herausforderung
Mehr als die Hälfte der Betriebe (53 %) sieht fehlende technische Kompetenz als Haupthindernis für weitere Automatisierungsschritte. Entsprechend hoch ist der Bedarf an externer Unterstützung: Beratung, Schulungen und finanzielle Förderung werden am häufigsten genannt.

Abbildung 18: Erfahrungen mit der Umsetzung von Automatisierungsprojekten im Betrieb. Zum Vergrößern klicken.

Bild: Handwerker mit Baustellentablet

Teil 3 – KI im Handwerk

KI eröffnet dem Handwerk neue Möglichkeiten – von smarter Unterstützung bis zu ganz neuen Arbeitsweisen. Der Abschnitt zeigt, wie Betriebe sich diesem Thema nähern und welche Rolle KI bereits heute spielt.

Status quo

KI ist bekannt, wird aber selten aktiv genutzt
96 % der Handwerksbetriebe kennen KI‑Tools wie ChatGPT, DALL·E oder Gemini. Trotz dieser hohen Bekanntheit nutzen nur 2 % KI täglich, während 35 % sie bislang gar nicht einsetzen.

Nutzungshäufigkeit bleibt insgesamt moderat
Ein relevanter Teil der Betriebe testet KI gelegentlich – 25 % verwenden sie mehrmals pro Woche, 27 % einmal pro Woche. Die Zahlen zeigen eine breite grundsätzliche Offenheit, aber noch eine geringe Verankerung im Arbeitsalltag.

Abbildung 19: Relevanz von Unterstützungsangeboten für die Umsetzung von Automatisierungsprojekten. Zum Vergrößern klicken.

KI in der Praxis

KI wird vor allem in kundenorientierten Bereichen eingesetzt
Die höchste Nutzung findet sich im Marketing (31 % im Einsatz, 21 % in Planung) und in der Kundenkommunikation, wo 23 % bereits KI‑Tools nutzen und weitere 24 % dies planen. Externe Prozesse profitieren derzeit am stärksten.

Interne Abläufe nutzen KI bisher kaum
Bereiche wie Buchhaltung, Dokumentation, Arbeitsplanung oder Lagerverwaltung weisen sehr geringe Nutzungsraten von 7–10 % auf. Zudem geben über 40 % der Betriebe an, in diesen Feldern keinen KI‑Einsatz zu planen.

Abbildung 21: Einsatzfelder von KI. Zum Vergrößern klicken.

Mehrwerte & Hürden

Bessere Entscheidungen & Zeitersparnis
58 % versprechen sich von KI eine höhere Entscheidungsqualität, und 56 % rechnen mit spürbarer Zeitersparnis. Auch Mitarbeitendenunterstützung, Wettbewerbsfähigkeit und Kundenzufriedenheit werden als zentrale Vorteile gesehen.

Abbildung 22: Erwartete Vorteile durch den Einsatz von KI im Betrieb. Zum Vergrößern klicken.

Hemmnisse: Technische Komplexität & Datenschutz 
56 % der Betriebe sehen technische Komplexität als entscheidendes Hindernis, 50 % äußern Datenschutzbedenken und 43 % fühlen sich fachlich nicht ausreichend vorbereitet. Trotz Vorbehalte überwiegt die positive Erwartungshaltung gegenüber KI.

Abbildung 23: Bedenken bezüglich des Einsatzes von KI im Betrieb. Zum Vergrößern klicken.

Teste jetzt dein Wissen im interaktiven Studienquiz!

Welche Betriebe investieren in Digitalisierung und Handwerkersoftware? Wo werden schon Automationen eingesetzt? Und wie kennen sich Deutschlands Handwerker mit KI-Tools aus? Alle Antworten und Zahlen aus unseren Studienergebnissen erhältst du direkt im Anschluss an die Fragen.

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Bild: Ansprechpartnerin Presseanfragen bei Hero Kaja Waldor

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Katja Waldor kümmert sich um alle Presse-Angelegenheiten der HERO Software GmbH. Hast du Fragen rund um Öffentlichkeitsarbeit, Pressemitteilungen und Kooperationen? Melde dich einfach per E-Mail: presse@hero-software.de. Katja hilft dir gerne weiter.

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