Bautagebuch
Termindokumentation
Fotodokumentation
Baustellendokumentation per App: Das ist wichtig
Eine Baustellendokumentation-App sollte wenigstens diese fünf wichtigsten Dinge können:
- Projektzuordnung: Jeder Eintrag hängt automatisch am richtigen Auftrag.
- Zeitstempel: Datum und Uhrzeit werden automatisch gespeichert.
- Offline-Erfassung: Du kannst auch im Keller oder im Funkloch dokumentieren.
- Fotos & Text an einem Ort: Bilder und Beschreibungen liegen zusammen am richtigen Auftrag
- Anbindung an die Handwerkersoftware: Für eine ganzheitliche Auftragsverwaltung – Nachträge können direkt übernommen werden.
Empfehlung: Achte außerdem auf Datenschutz und Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) sowie auf Export-Funktionen für den Streitfall.
FAQ: Häufige Fragen zur Baustellendokumentation
In eine Baustellendokumentation gehören Auftrag und Datum, der Ausgangszustand, Arbeitszeiten und Pausen, durchgeführte Arbeiten, Material, verdeckte Arbeiten, Mängel, Nachträge, Absprachen und die Abnahme. Fotos ergänzen die Texte und machen sie belastbar.
Eine allgemeine gesetzliche Pflicht zum Bautagebuch gibt es für Handwerksbetriebe nicht, sie kann sich aber aus dem Vertrag ergeben. Vorgeschrieben ist im Baugewerbe die Aufzeichnung von Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit nach § 17 Mindestlohngesetz.
Als Faustregel mindestens so lange, wie Mängelansprüche möglich sind: nach BGB fünf Jahre ab Abnahme, bei VOB/B-Verträgen vier Jahre. Rechnungen und andere Buchungsbelege musst du steuerlich acht Jahre aufbewahren.
In der Regel dokumentieren die Mitarbeiter*innen vor Ort, also Monteur*innen, Vorarbeiter*innen oder die Bauleitung. Das Büro und die Projektverantwortlichen prüfen die Einträge und nutzen sie für Nachträge, Abrechnung und Nachkalkulation.
Für die schnelle Abstimmung im Team ist ein Chat praktisch, als Dokumentation taugt er wenig. Einträge sind keinem Projekt zugeordnet, Fotos liegen auf Privathandys, und nach Jahren findet niemand mehr die entscheidende Nachricht.
Eine Baustellendokumentation-App ist eine Anwendung für Smartphone oder Tablet, mit der du Zeiten, Arbeiten, Mängel und Fotos direkt auf der Baustelle erfasst und einem Projekt zuordnest. Ist sie Teil deiner Handwerkersoftware, stehen die Daten direkt im Büro bereit.
Baustellendokumentation mit KI heißt zum Beispiel: Du sprichst ein, was auf der Baustelle passiert ist, und die KI macht daraus einen strukturierten Bericht mit Arbeiten, Zeiten, Mängeln und Nachträgen. Den Vorschlag prüfst du, bevor er gespeichert wird. Andere Lösungen setzen KI an anderer Stelle ein, etwa um Fotos auszuwerten, Gesprochenes zu verschriftlichen oder lange Notizen zusammenzufassen.